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Alternativen zu Office und Microsoft 365: Neue Wege lohnen sich.

Autor: Dietrich Benthin, IT-Spezialist, NOVAGO
Bildquelle: Pixabay – 1767562 – Freier Download

Für viele von uns sind Dokumente mit den Endungen .doc und .xls aus dem Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Doch es gibt Alternativen. Und diese bieten unter Umständen sogar erhebliche Vorteile.

Datenschutzprobleme

Vorbei sind die Zeiten, als Microsoft Word und Excel als Office-Paket per CD-ROM auf einzelnen Rechnern installiert werden konnten. In modernen Organisationen sind diese Dienste längst in die (mitunter sogar hauseigene) Cloud ausgelagert, in der dann auch alle relevanten Daten gespeichert werden. Neben all der damit verbundenen Chancen, birgt dies auch Probleme.
Denn als US-Unternehmen unterliegt Microsoft US-amerikanischem Recht. Demnach muss jede in den USA ansässige Firma Daten an amerikanische Behörden weitergeben, sollten diese angefordert werden. In der Vergangenheit führte dies unter anderem zu Problemen bei Prüfungen durch deutsche Datenschutzbehörden. Viele öffentliche Stellen wie Schulen und Verwaltungen nutzen die Produkte von Microsoft darum explizit nicht.

DSGVO-konforme Office-Alternativen

Wer DSGVO-konforme Office-Lösungen sucht, muss nicht in die Ferne schweifen. Er findet sie zum Glück unter anderem auch bei deutschen Software-Herstellern. Um die Daten im eigenen Haus zu behalten, können eigene Plattformen für Dateiaustausch, Videokonferenz, Cloud Office, Mail, Kalender, Kontakte und Chat genutzt werden. Auch für den Austausch mit externen Servern gibt es hierzulande datenschutzsichere Alternativen – von lokalen Datenschützern geprüft.

Sicherheitsrisiko im E-Mail-Anhang

Jede intensiv genutzte Software ist auch ein beliebtes Angriffsziel für Cyberkriminelle – aus naheliegenden Gründen: Mit wenig Aufwand können viele potenzielle Ziele erreicht werden. Dies ist auch bei den Office-Anwendungen der Fall. So verbreiten sich Attacken durch Verschlüsslungstrojaner aktuell über Schadcode, der via Office-Dokument im E-Mail-Anhang versendet wird. Der Nutzer öffnet das Dokument und führt so unwissend einen gefährlichen Automatismus aus. Der Computer wird infiziert. Alternative Programme wie LibreOffice bieten – einfach, weil sie weniger verbreitet sind – eine größere Sicherheit. Unabhängig davon ist es selbstverständlich immer ratsam, Textdokumente als PDF- bzw. Tabellen als PDF oder CSV-Datei zu verschicken, da diese Dateiformate nicht so leicht zu missbrauchen und daher sicherer sind. Es lohnt sich also in vielerlei Hinsicht, die bekannten Pfade zu verlassen und mutig neue Wege zu beschreiten.

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